Unsere Theorie

Oft ist die erste Frage, die Leute stellen, nachdem sie unseren Persönlichkeitstest gemacht haben: “Was bedeuten diese fünf Buchstaben?”. Hierbei geht es um die mysteriösen Abkürzungen wie INTJ-A, ENFP-T oder ESTJ-A. Wie du sicher schon in unseren kostenlosen Typ Beschreibungen oder weiteren Artikeln, die auf unserer Webseite zur Verfügung stehen, gelesen hast, steht jeder Buchstabe für eine bestimmte Charaktereigenschaft, mit einer zusätzlichen Variante, die am Ende aufgelistet ist. Doch bevor wir uns diesen Charaktereigenschaften widmen, wollen wir zunächst einen kurzen historischen Abstecher machen.

Seit Menschen Gedenken haben wir uns stets daran versucht, uns selbst in mannigfaltigen Wegen zu beschreiben und in bestimmte Schubladen zu stecken. Angefangen bei den vier Temperamenten altertümlicher Zivilisationen – heiter, cholerisch, melancholisch und phlegmatisch – bis hin zu den neuesten Forschungen der Psychologie, so waren Menschen stets rastlos, wenn es darum ging, einen guten, zuverlässigen Weg zu finden, etwas so komplexes und undurchsichtiges wie die menschliche Persönlichkeit an ein gut definiertes Modell anzupassen. Und noch immer sind wir davon entfernt, dies zu tun, auch wenn die derzeitigen Modelle den größten Teil unserer Persönlichkeitsmerkmale abdecken und wir durchaus in der Lage sind, mit hoher Zuversicht vorhersagen können, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten werden.

In Anbetracht dessen ist es wichtig, sich im Hinterkopf zu behalten, dass, ganz gleich, auf welches Modell wir uns verlassen, unsere Persönlichkeit nur ein Aspekt von vielen ist – unsere Handlungen werden von unserer Umwelt genauso beeinflusst, wie unseren Erfahrungen sowie unseren individuellen Zielen. In unseren Typ Beschreibungen und Premium Profilen beschreiben wir, wie sich Menschen, die einem bestimmten Persönlichkeitstyp angehören, mit großer Wahrscheinlichkeit verhalten werden – denk jedoch daran, dass dies nur Hinweise oder Tendenzen sind, keine definitiven Anweisungen oder Antworten. Es ist ein erheblicher Unterschied, ob eine Charaktereigenschaft 10% oder 80% erzielt. Diese Information ist dazu gedacht, die Entwicklung der Persönlichkeit zu inspirieren und andere besser verstehen zu können, und nicht als Heilbotschaft aufzufassen.

Unser Ansatz gründet auf zwei unterschiedlichen Philosophien. Eine geht zurück in das frühe 20te Jahrhundert und war das Geistesprodukt von Carl Gustav Jung, der Vater der analytischen Psychologie. Jung’s Theorie der psychologischen Typen ist vielleicht die Schöpfung, welche die Persönlichkeitstypologie am meisten geprägt und zahlreiche andere Theorien, einschließlich der unseren inspiriert hat. Eine der Hauptbeiträge Jung’s war die Entwicklung des Konzeptes von Introversion und Extraversion – er behauptete, das jeder von uns unter eine dieser beiden Kategorien falle, und entweder auf die interne Welt (Intovertierter) oder die äußere Welt (Extravertierter) fokussiert ist. Diese Begriffe sind heutzutage in der Regel anders definiert. Unter Extraversion versteht man soziale Kompetenzen, wobei die ursprüngliche Jungsche Definition sich eher darauf konzentriert, woher die Person ihre Energie nimmt. In diesem Sinne impliziert Introversion nicht einfach nur Schüchternheit, und Extraversion kann nicht notwendigerweise nur mit sozialen Fähigkeiten in Verbindung gebracht werden.

Neben Introversion und Extraversion prägte Jung vielerlei andere Konzepte. Die, welche von größter Relevanz sind, sind die sogenannten Urteilsfunktionen (entweder Denken oder Fühlen) und Wahrnehmungsfunktionen (entweder Sinn oder Intuition). Laut Jung bevorzugt jeder von uns eine dieser kognitiven Funktionen und empfindet es als selbstverständlich, sich auch in alltäglichen Situation auf diese zu berufen. Doch gibt es noch andere Funktionen, die ihren Platz einnehmen und auftauchen können, je nach Situation. Diese Funktionen werden ebenso von der Introversion oder Extraversion der Person bestimmt – z.B. jemand, dessen dominante Funktion Introvertiertes Fühlen, ist wird wahrscheinlich anders denken als jemand, der mit Extravertiertem Fühlen am Steuer sitzt.

In den 1920ern wurde Katharine Cook Briggs auf Jung’s Theorie aufmerksam und hat später als Mitverfasser an einer der bekanntesten Persönlichkeitsindikatoren, die heute Verwendung finden, dem Myers-Briggs Type Indicator® (MBTI®) mitgewirkt. Briggs war Lehrerin und hatte ein großes Interesse an Persönlichkeitstypisierung. Ehe sie sich Jung’s Schriften widmete, hatte sie bereits ihre eigene Typtheorie entwickelt. Zusammen mit ihrer Tochter Isabel Briggs Myers entwickelte sie einen praktischen Weg, die Reihenfolge der Vorlieben eines jeden Menschen nach Jung zu beschreiben – und so wurden die vier-Buchstaben Abkürzungen ins Leben gerufen.

Wir werden in diesem Artikel nicht tiefer in die Jungianischen Konzepte und verwandte Theorien eingehen, da wir in unserem Modell Persönlichkeitsmerkmale und -typen anders definieren. Nutzer, die mehr über dieses Thema erfahren wollen, sollten sich Gifts Differing: Understanding Personality Type von Isabel Briggs Myers zu Gemüte führen.

Aufgrund der einfachen Anwendung wird das vier Buchstaben Modell für zahlreiche unterschiedliche Theorien und Ansätze verwendet, wie Sozionik, Keirsey Temperament Sorter, Linda Berens’ Interaction Styles und viele andere. Jedoch ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass, während diese Abkürzungen identisch oder sich sehr ähnlich sein mögen, ihre Bedeutungen sich nicht immer überschneiden. Einer der Gründe für solch eine ausführliche Einleitung ist, dass wir klarstellen wollen, dass es keine einzelne Definition gibt, welche diesen Typ-Konzepten zugeschrieben werden kann – jede Theorie bestimmt diese in ihrer eigenen Art und Weise und es ist sehr wahrscheinlich, dass du fünf Leute triffst, die alle sagen “Ich bin ein INFJ”, aber deren Definitionen von INFJ unterschiedlich sind. Sicherlich gibt es viele Gemeinsamkeiten, was die Theorien dieser Typennamen betrifft – aber ihre Typ Beschreibungen sind auf keinen Fall identisch.

Aber verlassen wir für einen Augenblick die typologischen Theorien. Eine andere Art und Weise, die Persönlichkeiten der Menschen zu analysieren, ist es, diese mehr durch die Linse eines Charaktereigenschaften-basierten als Typ-basierten Modells zu betrachten. Was bedeutet das? Anstatt der Bemühung, 4 (oder 8, 16, 32...) Typ Konstrukte zu erstellen und Menschen diesen zuzuordnen, könnten wir ganz einfach eine bestimmte Anzahl an Charaktereigenschaften bestimmen und die Vorlieben der Menschen anhand von gut definierten Skalen messen und im Anschluss auf die Werte gucken, aber diese nicht kategorisieren. Du hast vielleicht von dem Begriff Ambivert gehört, der in diesem Fall ein perfektes Beispiel ist. Ambiversion bedeutet, dass jemand sich mehr oder weniger in der Mitte der Introversion-Extraversion Skala befindet und weder zu sozial oder offen ist, noch zu zurückhaltend. Jede Typ-basierte Theorie weist womöglich Schwierigkeiten auf, Menschen zu kategorisieren, deren Werte auf der Trennungslinie liegen, ganz gleich wie viele Trennungslinien es gibt.

Charaktereigenschaften-basierte Theorien würden einfach nur behaupten, dass ein Ambivert ein gemäßigter Extravertierter Mensch ist und es dabei belassen, ohne diese einem Persönlichkeitstyp zuzuordnen. Solch eine Herangehensweise macht es sicherlich einfacher, Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und anderen Charakteristiken (z.B. Politische Einstellung) verlässlich zu messen. Daher beherrschen Charaktermerkmal basierte Ansätze die psychometrische Recherche – aber das ist alles, mehr oder weniger. Anders als Typ-basierte Theorien, ist es unmöglich, Kategorien und Typen zu bestimmen, welche wiederum genutzt werden könnten als leicht zugängliche Konzepte für Diskussionen oder Empfehlungen. Dies hat zur Folge, dass, während Kategorien, so wie Extravertierte oder Introvertierte unvermeidbar begrenzt sind, sie uns ebenso die Möglichkeit geben, einen wichtigen Teil der menschlichen Persönlichkeit zu beschreiben und Theorien zu entwickeln, die versuchen, zu erklären, weshalb wir tun, was wir tun – etwas, das eine wissenschaftlich zuverlässigere, aber nichts beschreibende Aussage, wie “du bist zu 37% Extravertiert” einfach nicht kann.

Mit unserem Modell haben wir das Beste aus beiden Welten miteinander verknüpft. Wir nutzen das Abkürzungs-Format, welches von Myers-Briggs eingeführt wurde, aufgrund seiner Einfachheit und Vorteile – jedoch haben wir einige der Jungschen Charaktereigenschaften neu definiert und eine zusätzliche eingeführt, um unser Modell so zu vereinfachen und es an die neuesten Entwicklungen anzulehnen, nämlich die Dimensionen der Persönlichkeit namens die Big Five Persönlichkeitsmerkmale. Des Weiteren haben wir, anders als Myers-Briggs oder andere Theorien, welche auf dem Jungschen Modell basieren, keine kognitiven Funktionen so wie Extravertiertes Denken oder Introvertierte Sinne, oder deren Priorisierung miteinbezogen. Stattdessen haben wir fünf voneinander unabhängige Skalen gewählt und unsere Typen um diese herum aufgebaut. Dies verschaffte uns die Möglichkeit, eine erhöhte Genauigkeit des Test zu erzielen und dennoch die Fähigkeit beizubehalten, die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen zu bestimmen und zu beschreiben.

Sehen wir uns mal die fünf Persönlichkeitsaspekte einzeln an und gehen dann über zu den Typ-Gruppen.

Fünf Persönlichkeitsaspekte

Dieser Abschnitt beschreibt fünf Persönlichkeitsaspekte, welche, wenn sie miteinander verknüpft werden, den Persönlichkeitstypen bestimmen: Verstand, Energie, Natur, Taktiken und Identität. Jeder dieser Aspekte sollte als zweiseitiges Ganzes betrachtet werden, mit der “neutralen” Option in der Mitte platziert. Die Prozentzahl, welche du nach Beendigung des Test sehen würdest, weisen auf die Kategorien hin, unter welche du fällst, und wie stark deine Vorlieben sind.

Sehen wir uns die einzelnen Persönlichkeitsaspekte an:

Verstand

Dieser Aspekt zeigt, wie wir mit anderen Menschen interagieren:

  • Introvertierte Menschen (I) bevorzugen Aktivitäten im Einzelgang, denken, ehe sie sprechen und empfinden gesellschaftliche Interaktionen als anstrengend.
  • Extravertierte Menschen (E) bevorzugen Gruppenaktivitäten, denken, während sie sprechen und werden durch gesellschaftliche Interaktionen noch energiegeladener.

Energie

Der zweite Aspekt bestimmt, wie wir die Welt betrachten und Informationen verarbeiten:

  • Intuitive Menschen (N) sind phantasiereich, verlassen sich auf ihre Intuition, sind vertieft in ihren Ideen und immer darauf konzentriert, was passieren könnte.
  • Realistische Menschen (S) stehen mit beiden Beinen auf dem Boden, verlassen sich auf ihre Sinne, sind vertieft in praktische Angelegenheiten und stets darauf konzentriert, was in der Vergangenheit passiert ist.

Natur

Dieser Aspekt bestimmt, wie wir Entscheidungen treffen und mit unseren Emotionen umgehen:

  • Logik fokussierte Menschen (T) sind taff, folgen ihrem Verstand und sind konzentriert auf Objektivität und Rationalität.
  • Prinzipien fokussierte Menschen (F) sind sensibel, folgen ihrem Herzen und sind fokussiert auf Harmonie und Zusammenhalt.

Taktiken

Dieser Aspekt reflektiert unsere Herangehensweise an Arbeiten, Planungen sowie Entscheidungen:

  • Planende Menschen (J) sind entschlossen, bevorzugen klare Regeln und Anweisungen, sehen Abgabetermine als heilig an und ersuchen das Ende.
  • Suchende Menschen (P) können sehr gut improvisieren, bevorzugen es, sich ihre Optionen offen zu lassen, sind sehr entspannt bei der Arbeit und sehr freiheitsliebend.

Identität

Als letzter Aspekt unterstützt Identität alle anderen und zeigt auf, wie überzeugt wir von unseren Fähigkeiten und Entscheidungen sind:

  • Durchsetzungsfähige Menschen (-A) sind emotional stabil, ruhig, entspannt und weigern sich, sich zu große Sorgen zu machen.
  • Vorsichtige Menschen (-T) sind selbstbewusst, sorgen sich um ihren Ruf, sind Erfolgs-orientiert und perfektionistisch.

Typ-Gruppen

Jetzt weißt du, aus was jeder Typ besteht. Aber wie passen diese nun zusammen?

Unser System besteht aus zwei Ebenen: die erste (innere) definiert unsere Rollen, die zweite (äußere) unsere Strategien.

Rollen

Die Rollen-Ebene bestimmt unsere Ziele, Interessen und bevorzugten Aktivitäten. Es gibt vier Rollen:

Analyst (Intuitive und Logik-fokussierte [ _NT_ ] Typen, beide Durchsetzungsfähige und Vorsichtige Varianten)

Diese Persönlichkeitstypen erfassen Rationalität und Objektivität, sind überragend in intellektuellen Debatten und wissenschaftlichen oder technologischen Bereichen. Sie sind unabhängig, aufgeschlossen, phantasiereich und haben einen starken Willen. An viele Dinge gehen sie mit einer utilitaristischen Perspektive heran und sind weit mehr daran interessiert, was funktioniert als was jeden zufriedenstellt. Diese Charaktereigenschaften machen Analysten zu exzellenten strategischen Denkern, verursachen aber auch Probleme, wenn es um gesellschaftliches oder romantisches Bestreben geht.

Diplomaten (Intuitive und Prinzipien-fokussierte [ _NF_ ] Typen, Durchsetzungsfähige und Vorsichtige Varianten)

Diplomaten konzentrieren sich auf Empathie und Zusammenhalt, und glänzen in Diplomatie und Beratung. Menschen, die zu diesem Persönlichkeitstyp gehören sind kooperativ und phantasiereich, und nehmen häufig die harmonisierende Rolle bei der Arbeit oder in Gesellschaftskreisen ein. Diese Charaktereigenschaften machen Diplomaten zu warmherzigen, empathischen und einflussreichen Menschen, aber können zugleich Probleme verursachen, wenn sie sich ausschließlich auf kühle Rationalität verlassen oder schwierige Entscheidungen treffen müssen.

Wachen (Realistische und Planende [ _S_J ] Typen, Durchsetzungsfähige und Vorsichtige Varianten)

Wachen sind kooperativ und hoch praktisch veranlagt, sie erfassen und erstellen Ordnung, Sicherheit und Stabilität, wohin sie auch gehen. Menschen, die zu einem dieser Typen gehören, arbeiten hart, sind sorgfältig und traditionell und sind überragend in logistischen Bereichen oder der Verwaltung, vor allem in solchen, die auf klaren Hierarchien und Regeln beruhen. Diese Persönlichkeitstypen bleiben bei ihren Plänen und schrecken nicht vor schwierigen Aufgaben zurück – und doch können sie äußerst unflexible und zögerlich sein, wenn es darum geht, eine andere Sichtweise zu akzeptieren.

Forscher (Realistische und Suchende [ _S_P ] Typen, Durchsetzungsfähige und Vorsichtige Varianten)

Diese Typen sind die spontansten von allen und teilen ebenso die Fähigkeit, mit ihrer Umwelt in Verbindung zu treten und das auf eine Art und Weise, die für andere Typen nicht greifbar ist. Forscher sind Utilitaristen und praktisch veranlagt. Sie glänzen in Situationen, die eine schnelle Reaktion sowie die Fähigkeit, bodenständig zu denken, erfordern. Sie beherrschen Instrumente und Techniken meisterhaft und könnte diese vielseitig einsetzen – auch betrifft dies körperliche Werkzeuge, die sie anwenden, um andere Menschen zu überzeugen. So ist es kaum überraschend, dass diese Persönlichkeitstypen unersetzbar in Krisen, im Handwerk und im Verkauf sind – und doch können ihre Fähigkeiten sie an die Grenzen riskanten Verhaltens bringen oder dazu führen, dass sie sich lediglich auf ihre sinnlichen Freuden konzentrieren.

Strategien

Die Strategie-Ebene zeigt unsere bevorzugte Art, Dinge anzugreifen und Ziele zu erreichen auf. Es gibt vier Strategien:

Selbstbewusster Mensch (Introvertierte und Durchsetzungsfähige [ I___-A ] Typen)

Selbstbewusste Menschen bevorzugen es, Dinge im Alleingang zu tun, und verlassen sich eher auf ihre eigenen Fähigkeiten und Instinkte, anstatt den Kontakt zu anderen zu suchen. Sie wissen genau, in was sie gut sind und haben ein starkes Selbstbewusstsein. Diese Persönlichkeitstypen glauben fest daran, dass persönliche Verantwortung und das Vertrauen in einen selbst am wichtigsten sind. Selbstbewusste Menschen schenken der Meinung anderer wenig Beachtung und verlassen sich lieber auch sich selbst.

Menschenspezialisten (Extravertierte und Durchsetzungsfähige[ E___-A ] Typen)

Menschenspezialisten suchen den sozialen Kontakt und tendieren zu äußerst guten Kommunikationsfähigkeiten. Sie fühlen sich während gesellschaftlicher Anlässe sehr leicht oder in Situationen, in denen sie sich auf andere Menschen verlassen müssen. Diese Typen vertrauen in ihre Fähigkeiten und zögern nicht, ihre Meinung kundzutun. Durch die aktive Rolle, die sie in der Gesellschaft einnehmen, ist es den Menschenspezialisten sehr wichtig, zu wissen, wie andere ticken; und doch interessiert es sie nicht wirklich, was andere über sie denken.

Stetige Verbesserer (Introvertierte und Vorsichtige [ I___-T ] Typen)

Stetige Verbesserer sind ruhige, individualistische Menschen. Sie neigen zu Perfektion, sind Erfolgs-orientiert und verbringen viel Zeit und Mühe damit, sicherzustellen, dass das Ergebnis ihrer Arbeit das Beste ist. Wie ihr Name schon sagt, sind Stetige Verbesserer Menschen, die in ihrem Handwerk hoch hinaus wollen – doch sie tendieren ebenso dazu, sich zu viele Gedanken über ihr Auftreten zu machen.

Sozial Engagierte (Extravertierte und Vorsichtige [ E___-T ] Typen)

Die letzte Strategie wird von sozialen, energiegeladenen und Erfolgs-orientierten Typen übernommen. Sozial Engagierte neigen dazu, ruhelose, perfektionistische Menschen zu sein, die äußerst positive, aber auch negative Emotionen erfahren. Ihre Neugier und ihr Arbeitswille zeigen, dass sie in der Regel hoch hinaus wollen, auch wenn sie zugleich sehr sensibel sind. Typen, welche diese Strategie vorziehen, tendieren ebenfalls dazu, sehr viel Wert auf die Meinung anderer zu legen; ihnen ist ihr gesellschaftlicher Status sehr wichtig und sie sind bestrebt, in allem, das sie tun, auch Erfolg zu haben.

Typ Tabelle

Diese Tabelle zeigt alle möglichen Typen, zusammen mit ihren Rollen und Strategien:

Analysten Selbstbewusste Menschen INTJ-A, INTP-A
Menschenspezialisten ENTJ-A, ENTP-A
Stetige Verbesserer INTJ-T, INTP-T
Sozial Engagierte ENTJ-T, ENTP-T
Diplomaten Selbstbewusste Menschen INFJ-A, INFP-A
Menschenspezialisten ENFJ-A, ENFP-A
Stetige Verbesserer INFJ-T, INFP-T
Sozial Engagierte ENFJ-T, ENFP-T
Wachen Selbstbewusste Menschen ISTJ-A, ISFJ-A
Menschenspezialisten ESTJ-A, ESFJ-A
Stetige Verbesserer ISTJ-T, ISFJ-T
Sozial Engagierte ESTJ-T, ESFJ-T
Forscher Selbstbewusste Menschen ISTP-A, ISFP-A
Menschenspezialisten ESTP-A, ESFP-A
Stetige Verbesserer ISTP-T, ISFP-T
Sozial Engagierte ESTP-T, ESFP-T